
1919 gesunken – kein Problem für moderne Lasertechnik
Laserversuche an Originalteilen des U-Boots U16
Über 100 Jahre unter extremen Bedingungen, geprägt von Wasser, Korrosion und Zeit:
Für besondere Laserversuche durften wir Original-Motorteile des U-Boots U16, das 1919 gesunken ist, bearbeiten und analysieren. Die Bauteile befinden sich heute im DDR-Technik Museum Benneckenstein, wo die Versuche auch direkt vor Ort durchgeführt wurden.
Was beeindruckt: Trotz ihres Alters und der massiven Materialbelastung zeigte sich, dass moderne mobile Laserreinigung selbst bei historisch stark beanspruchten Bauteilen präzise und kontrolliert eingesetzt werden kann.
Korrosion und Ablagerungen gezielt entfernen
Korrosion und Ablagerungen ließen sich gezielt entfernen – ohne die Substanz oder den historischen Charakter der Teile zu gefährden.
Die Versuche zeigen eindrucksvoll, wie sich zukunftsorientierte Lasertechnik auch für historische, stark beanspruchte Bauteile eignet – ein spannender Brückenschlag zwischen Technikgeschichte und moderner Industrieanwendung – selbst bei Technik, die seit über einem Jahrhundert Geschichte geschrieben hat.

